Was verursacht Dopaminmangel?

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Laut The Medical News ist Dopamin ein Monoamin-Neurotransmitter, der in den verschiedenen Bereichen des Gehirns vorkommt und für verschiedene Funktionen des Zentralnervensystems essentiell ist. Dopamin spielt eine wichtige Rolle bei den Gefühlen von Sucht und Erregung, Gedächtnis und Motorik. Einige der Ursachen für Dopaminmangel sind Stress, Alkoholentzug, Fettleibigkeit, schlechte Ernährung, bestimmte Nahrungsmittel und Drogen.

Eine Schale mit frischen Erdbeeren sitzt auf einem Gingham-Tuch auf einem Holztisch. Bildnachweis: AnnaBreit / iStock / Getty Images

Stress

Stress ist eine Ursache für Dopaminmangel. Eine in der Fachzeitschrift „Neuro Endocrinology“ veröffentlichte Studie untersuchte die Auswirkungen von akutem Stress auf die Dopamin-Nervenaktivität bei weiblichen Ratten. Die Forscher fanden heraus, dass akuter Stress die Dopaminsynthese und den Umsatz im Gehirn verringern kann. Stress ist auch der Grund für die Erschöpfung der Nebennieren.

Alkohol-Entzug

Dopaminmangel kann beim Alkoholentzug auftreten. Laut der Encyclopedia of Mental Disorders kann der wiederholte Konsum von Alkohol den Dopaminspiegel im Gehirn beeinträchtigen. Wenn eine Person von Alkohol abhängig ist, werden Gehirnbereiche, die Dopamin produzieren, aufgebraucht. Patienten in diesem Zustand können die Freuden des Alltags nicht mehr genießen und entwickeln ein Alkoholentzugssyndrom.

Fettleibigkeit

Fettleibigkeit kann zu einer Dopaminverarmung führen. In einer vom Brookhaven National Laboratory veröffentlichten Studie stellten die Forscher fest, dass übergewichtige Personen aufgrund des Vorhandenseins weniger Dopaminrezeptoren an Dopamin verloren haben. Den Patienten wurde daher geraten, körperlich aktiv zu sein.

Schlechte Ernährung

Dopaminmangel tritt bei schlechter Ernährung auf. Das Franklin Institute berichtet, dass eine schlechte Ernährung dazu führen kann, dass der Dopaminspiegel abnimmt. Laut dem Franklin Institute können Alkohol, Koffein und Zucker den Dopaminspiegel im Gehirn senken. Das Franklin Institute empfiehlt den Verzehr von viel Obst und Gemüse, da diese Antioxidantien enthalten, die dazu beitragen, dopaminhaltige Gehirnzellen vor freien Schäden zu schützen.

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